# ADR-0006: Alte GPUs nur für llama.cpp, M4000 vorerst außer Betrieb, TTS auf Ada und CPU - Status: angenommen, ergänzt am 2026-10-13 (Nachtrag D3, Bestätigung offen) - Datum: 2026-10-12 ## Kontext - PyTorch unterstützt Maxwell und Pascal seit 2.8 nur noch in den cu126-Builds. **PyTorch 2.14 ist die letzte Version mit CUDA-12.x-Wheels** (Ankündigung vom 04.09.2026), danach geht es nur noch über einen eigenen Build. - Pascal hat weder bf16 noch schnelles FP16, und FlashAttention fehlt. Qwen3-TTS 1.7B erreicht auf einer Tesla P40 nur **RTF ~7,3** (Referenz-Implementierung, gemessen von tinycomputers.io). P2000 und M4000 sind schwächer. - llama.cpp unterstützt Maxwell und Pascal mit CUDA 12 weiterhin. FlashAttention läuft dort auch auf Maxwell. - Für die M4000 gibt es keine direkten Messungen. Geschätzt liegt sie bei 7B Q4 auf 12–25 Token/s, bei 120 W pro Karte. Die P2000 decken Embedding, Rerank und Verifier bereits ab. ## Entscheidung 1. **Engine-Grenzen im Katalog** (`catalog/models.yaml → engines`): `pytorch` ab Compute Capability 7.5, `vllm` ab 7.0, `llamacpp` ab 5.0. Das Placement setzt PyTorch-Workloads damit nie auf Maxwell/Pascal. 2. **M4000 vorerst außer Betrieb** (`disabled: true` im Inventar). Wieder aufgenommen werden sie nur nach `llama-bench` plus Strommessung am Deployment-Tag, und dann nur für llama.cpp-Rollen. 3. **TTS:** - `tts-de`: Piper auf der CPU im Infra-LXC. Schnell, robust, ohne GPU, zugleich Fallback. - `tts-de-hq`: Qwen3-TTS 1.7B (Apache 2.0, Deutsch, Stimmenklonen) in bf16 auf `gpu-flex`, im Wechsel mit Training und `tier1-flex`. Wenn TTS aktiv ist, sinkt der vLLM-Anteil am VRAM auf ~55 %. - Kein TTS auf P2000 oder M4000. ## Folgen - Bei `gpu-flex` muss sich der Lifecycle die Karte mit TTS teilen. Während des Trainings gehen sowohl `tier1-flex` als auch `tts-de-hq` auf `unavailable`, und LiteLLM fällt auf `tts-de` zurück. - Die tatsächlichen RTF-Werte misst `knaster bench tts` beim Deployment. Sie ersetzen die Schätzungen im Katalog. ## Nachtrag 2026-10-13: Ada-Rechner bleiben Windows (Aufbauplan D3, Bestätigung offen) Die beiden RTX 4000 Ada stecken in **GODE-PC-05 und GODE-PC-06** (je eine Karte, 64 GB RAM). Das sind Windows-Arbeitsplätze, tagsüber haben Mitarbeitende Vorrang. Sie laufen schon heute als LLM-Worker (`LocalLLMWorker.ps1`, llama-server mit CUDA). - Die Slots `tier1-general` und `tier1-flex` lösen künftig über die **Worker-Registry v2** auf einen Worker auf, der gerade online ist. Ist keiner online, geht die Anfrage an tier0 über den PSE-LiteLLM (Aufbauplan Task 6.4). Bis dahin behalten sie in der Registry ihre Engine. - **vLLM, Multi-LoRA, QLoRA und Qwen3-TTS (`tts-de-hq`)** laufen unter Windows nicht nativ. Sie kommen erst mit einer späteren Entscheidung über WSL2 bzw. nächtliches vLLM (Phase 9). Bis dahin ist `tts-de` (Piper, CPU) der einzige aktive TTS-Slot. - Im Inventar stehen die Rechner mit `cpu_roles: false`. Das Placement verplant dort nur die GPU und nie Infra- oder CPU-Fallback-Rollen.