1.0 KiB
1.0 KiB
ADR-0002: ZFS lokal + Replikation statt Ceph
- Status: angenommen
- Datum: 2026-10-11
Kontext
Die Nodes sind mit 1 GbE verbunden. Jede physische Maschine hat 2–3 SSDs mit 128–256 GB. Ceph braucht für brauchbare Latenz und Rebuilds mindestens 10 GbE und genug Platz pro OSD.
Entscheidung
- Pro Node ZFS: SSD 1 für das System, SSD 2+3 als Mirror
tank(bei nur 2 SSDs: Einzel-SSDtank). - Proxmox-ZFS-Replikation alle 15 Min. für die Infra-VMs bzw. -LXCs auf einen Partner-Node, kombiniert mit Proxmox HA.
- Modelle lokal auf der GPU-VM (eigenes Disk-Image, weder repliziert noch gesichert). Quelle: Hugging Face oder ein optionaler Modell-Mirror (HTTP, nur lesend).
- PBS für Postgres, Konfiguration und Datensätze.
Folgen
- Bei einem Node-Ausfall gehen höchstens 15 Min. Daten der Infra-VMs verloren. Postgres sichert sich zusätzlich über WAL-Archivierung bzw. PBS.
- Modellwechsel verursachen Downloads (10 GB ≈ 90 s über 1 GbE). Das ist akzeptabel.
- Die Speicherbudgets pro Rolle stehen in PLAN.md, Abschnitt 1.4.