sites: Inventar und Registry an echte Knoten (pve44–pve61) angepasst; ADR-0001/0002/0006 und PLAN §1.3/1.4/9 ergänzt
Inventar mit pve44–pve61 und den Ada-Rechnern gode-pc-05/06 (M4000 weiter disabled). Registry-ops auf gpu-pve44/gpu-pve48/infra laut Placement, bei den Ada-Slots entfallen pve_node und vmid (Worker-Registry v2, Task 6.4). Tests: neuer test_site_knaster_matches_real_nodes, Konsistenztest auf gpus-Liste umgestellt. ADR-Nachträge zu D1 (Variante B), D2 (eine GPU-VM pro Knoten) und D3 (Ada bleibt Windows, vorgeschlagen). Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
co-authored by
Claude Opus 5.5
parent
9b2ad426da
commit
e88e0ea46b
@@ -15,3 +15,12 @@ Im Cluster stecken GPUs aus drei Generationen: Maxwell (M4000), Pascal (P2000) u
|
||||
- Der VM-RAM ist bei Passthrough vollständig reserviert. Er wird deshalb knapp bemessen: llama.cpp-VMs 6–8 GB, vLLM-VMs 24–32 GB.
|
||||
- Keine Live-Migration für GPU-VMs. Bei einem Ausfall springt der Router auf einen anderen Slot oder auf Stufe 0.
|
||||
- Treiber-Updates laufen pro VM, abgesichert durch einen Snapshot.
|
||||
|
||||
## Nachtrag 2026-10-12: eine GPU-VM pro Knoten (D2)
|
||||
- Statt einer VM pro Rolle bekommt jeder GPU-Knoten **eine** Ubuntu-24.04-VM, an die alle Karten des Knotens durchgereicht werden: `gpu-pve44` (vmid 244), `gpu-pve46` (246), `gpu-pve48` (248), `gpu-pve52` (252). Darin läuft pro Rolle ein Docker-Container.
|
||||
- Gründe:
|
||||
- **RAM:** Passthrough pinnt den gesamten VM-RAM. Eine VM mit 12 GB pro Knoten lässt auf 32 GB mehr für Container und Failover übrig als mehrere kleine VMs.
|
||||
- **Nur Maxwell/Pascal im Cluster:** Die Ada-Karten bleiben in den Windows-Rechnern (ADR-0006, Nachtrag). M4000 und P2000 laufen mit demselben Legacy-Treiber (R580, CUDA 12.x) und passen deshalb in eine VM. Getrennte Treiber je Generation sind nicht mehr nötig.
|
||||
- **Host-Kernel ohne NVIDIA:** Der Treiber (R580) kommt als Ubuntu-Paket in der VM und ist per Snapshot rückrollbar. Proxmox-Kernel-Updates berühren ihn nicht.
|
||||
- Mappings heißen `gpu-<karte>-<knoten>` (z. B. `gpu-m4000-pve44`), Quelle ist `sites/knaster/proxmox.yaml`. Die M4000 werden mit durchgereicht, bleiben im Inventar aber `disabled` (ADR-0006).
|
||||
- Folgen: Ein Neustart der GPU-VM trifft alle Rollen des Knotens. Der Router weicht dann auf die zweite `gpu-embed`-Instanz bzw. auf Stufe 0 aus. Die RAM-Richtwerte oben (6–8 GB, 24–32 GB) gelten nicht mehr.
|
||||
|
||||
@@ -16,3 +16,10 @@ Die Nodes sind mit **1 GbE** verbunden. Jede physische Maschine hat 2–3 SSDs m
|
||||
- Bei einem Node-Ausfall gehen höchstens 15 Min. Daten der Infra-VMs verloren. Postgres sichert sich zusätzlich über WAL-Archivierung bzw. PBS.
|
||||
- Modellwechsel verursachen Downloads (10 GB ≈ 90 s über 1 GbE). Das ist akzeptabel.
|
||||
- Die Speicherbudgets pro Rolle stehen in PLAN.md, Abschnitt 1.4.
|
||||
|
||||
## Nachtrag 2026-10-12: Umsetzung als Variante B (D1)
|
||||
- Keine Neuinstallation. Die System-SSD bleibt bei ext4 mit LVM-thin: `local` für System, ISOs und Vorlagen, `local-lvm` für die Platten der Gäste.
|
||||
- Die zweite SSD ist der ZFS-Pool `tank` (Einzel-SSD, kein Mirror) auf **pve44, pve48 und pve52**. pve46 und pve61 haben nur eine Platte und bleiben ohne ZFS. Die leere 128-GB-SSD `sdc` in pve48 ist noch nicht verplant.
|
||||
- Replikation und HA laufen nur zwischen pve44, pve48 und pve52. `infra` (LXC, vmid 101) liegt auf pve44 in `tank` und wird nach pve52 und pve48 repliziert.
|
||||
- Die GPU-VMs liegen auf `local-lvm` des eigenen Knotens. Sie werden nicht repliziert, Modelle lassen sich neu laden.
|
||||
- Folgen: Fällt eine System-SSD aus, wird der Knoten neu installiert. Gesichert sind dann nur die replizierten Gäste in `tank` und die PBS-Backups. Variante A (Neuinstallation mit ZFS-Mirror, vor Ort) lässt sich später je Knoten nachholen.
|
||||
|
||||
@@ -20,3 +20,9 @@
|
||||
## Folgen
|
||||
- Bei `gpu-flex` muss sich der Lifecycle die Karte mit TTS teilen. Während des Trainings gehen sowohl `tier1-flex` als auch `tts-de-hq` auf `unavailable`, und LiteLLM fällt auf `tts-de` zurück.
|
||||
- Die tatsächlichen RTF-Werte misst `knaster bench tts` beim Deployment. Sie ersetzen die Schätzungen im Katalog.
|
||||
|
||||
## Nachtrag 2026-10-12: Ada-Rechner bleiben Windows (D3, vorgeschlagen, Bestätigung offen)
|
||||
- Die beiden RTX 4000 Ada (20 GB) stecken nicht in einem Proxmox-Knoten, sondern je eine in den Windows-Arbeitsplätzen GODE-PC-05 und GODE-PC-06 (64 GB RAM). Sie bleiben Windows, Mitarbeitende haben tagsüber Vorrang.
|
||||
- Vorschlag: `LocalLLMWorker.ps1` mit llama-server (CUDA) meldet sich über die Worker-Registry v2. `tier1-general` (gode-pc-05) und `tier1-flex` (gode-pc-06) lösen auf einen Worker auf, der online ist, sonst auf Stufe 0 über den LiteLLM mit PSE.
|
||||
- In `sites/knaster/registry.yaml` behalten die Ada-Slots vorerst ihre Engine, nur `pve_node` und `vmid` entfallen. Die Umstellung folgt in Task 6.4.
|
||||
- Folgen: vLLM und PyTorch laufen unter Windows nicht nativ. `tts-de-hq` (Qwen3-TTS), Multi-LoRA und QLoRA auf `gpu-flex` warten auf eine spätere WSL2-Entscheidung (Phase 9). Bis dahin trägt `tts-de` (Piper) die Sprachausgabe allein.
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user